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ZU WISSEN DES BETREUERS - DIE KRANKHEITEN DER ÄLTEREN MENSCHEN
Demenz
Das Hauptsymptom der Demenz sind die Gedächtnisstörungen. Die ältere Person erinnert sich besser daran, was früher geschehen ist und ist nicht im Stande zu repetieren, was sie gestern getan hat.
Andere Symptome der Demenz:
- Gedächtnisschwund - die fortschreitende Krankheit kann auch zum Verlust der Identität führen (der Betroffene weiß nicht mehr, wer er ist).
- Psychische Störungen
- Amnesie (der Kranke erinnert sich nicht mehr an Fakten und Tätigkeiten)
- Verlust der Fähigkeit, irgendwelche Aufgaben auszuführen (der kranke Mensch ist nicht mehr in der Lage, sich selbst zu ernähren, er vergisst wie man Nahrung kaut und schluckt, wie man richtig sitzt, die Schritte stellt und die physiologische Tätigkeiten erledigt.
Der Kranke ist völlig von den anderen abhängig. Er ist nicht im Stande, die täglichen Tätigkeiten zu erfüllen, hat Probleme mit den anderen im Kontakt zu sein und somit ist weder beruflich noch gesellschaftlich aktiv. Diese Krankheit ist irreversibel (unheilbar) und vertieftet sich ständig.
Alzheimer – Krankheit
Zu den wichtigsten Symptomen gehören :
- Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis und damit, in Verbindung stehende Probleme, neue Informationen aufzufassen
- Sprachstörungen,
- Denkstörungen, Gedächtnisstörunge
- Unentschlossenheit
- Persönlichkeitsverlust
- Verschlechterung der Leistungsfähigkeit
Man unterscheidet III Stadien dieser Krankheit:

I STADIUM
• Schwierigkeiten bei der Auffassung neuen Informationen
• Konzentrationsstörungen
• plötzlicher Betragenswechsel aus unbekannten Gründen
• unerwartete Veränderung der Stimmung
II STADIUM
Es kommt zu Gedächtnisstörungen, die verursachen :
• Sprachstörungen
• Orientierungsverlust
• emotionale Störungen (im Verhältnis zu sich selbst und zu den anderen)
III STADIUM
Man vergisst nicht nur die Fakten aus dem eigenen Leben, sondern auch die Grundfertigkeiten, wie:
• selbstständiges Essen
• aufrechte Körperhaltung
• Körperpflege
Alzheimer- Krankheit ist unheilbar und führt zum völligen Zerfall der Funktionen.
Parkinson – Krankheit
Es ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Charakteristisch für diese Krankheit ist:
- Zittern der Hände
- Steifheit
- Bewegungslosigkeit
- übermäßige Neigung zur Schweißbildung
- Depression
Die Symptome der Krankheit wachsen stufenweise an. In dem ersten Stadium haben die Betroffenen ungelenke und gemächliche Bewegungsfähigkeiten und mit der Zeit haben sie auch Schwierigkeiten, Gleichgewicht richtig zu halten oder die täglichen Grundtätigkeiten zu erfüllen. In diesem Stadium soll der Kranke unbedingt zum Arzt gehen.
Die Behandlung mit den pharmakologischen Mitteln hält von der Entwicklung der Krankheit nicht auf aber hält das Auftreten ihrer eskalierten Symptome auf.
Betreuung der Personen, die an Gedächtnisstörungen leiden
Beim Verkehren mit der älteren kranken Person, soll man Folgendes in Betracht ziehen:
- man soll den Kranken akzeptieren
- man soll sich genau über das Wesen der Krankheit informieren
- im Rahmen des Möglichen dem Betroffenen helfen, würdig zu leben und sich in der alltäglichen Wirklichkeit wieder zu finden
- bei dem Kranken keine Reaktionen auflösen, die von ihm verlangen sich neue Informationen zu bemerken,
- man soll sich an der Diskussion nicht beteiligen und sein Recht nicht beweisen
- den, von dem Kranken begegneten Fehlern, nachsichtig sein ( der Betroffene ist sich der Sache nicht bewusst)
- man soll dem Betroffenen Verständnis, Geduld und Wärme ( Herzlichkeit) zeigen
Multiple Sklerose
Zu Beginn der Erkrankung werden Sehe- und Sensibilitätsstörungen häufig bemerkt
( z. B. Nystagmus, Minderung der Sehschärfe).Die nächsten Symptome der Krankheit das sind z. B. Bewegungsschwierigkeiten, Probleme bei dem Griff der Gegenstände oder auch Schwierigkeiten beim Schlucken und bei der Verdauung (Störungen bei der Darmmotorik). Dieser Krankheit begleiten auch die Persönlichkeitsveränderung – Depression, Euphorie, emotionale Labilität. Wenn man die Symptome bei sich bemerkt, muss man sich unverzüglich der Untersuchung unterziehen . Dank der Untersuchungen kann man die Stufe der Krankheit bestimmen.
Die Multiple Sklerose ist unheilbar. Verwendung der pharmakologischen Mittel führt zur Verlangsamung und Minderung des Krankheitsablaufes. Wichtige Rolle bei der Behandlung spielen die pharmakologischen Mittel, Rehabilitation und Diät, die an Vitaminen und Mineralien reich ist.
Der Betroffene soll:
- Zugang zur Medikamente haben,
- rehabilitiert werden,
- psychische Hilfe haben,
Person, die an Multiple Sklerose leidet, darf sich nicht diskriminiert fühlen.
Depression
Die Depression kommt bei älteren Menschen vor und ist oft von der nächsten Umgebung bagatellisiert, weil man die Symptome als das nächste Stadium des Alters behandeln. Die Tatsache aber ist, dass sie auch bei den älteren Betroffenen behandelt werden muss.
Es steigt bei den Kranken das Schuldgefühl, Unterdrückung der negativen Emotionen, die mit der Krankheit verbunden sind ,und die sich schließlich als Depression erweisen.
Dominierte Symptome der Depression:
• das Gefühl der Traurigkeit
• die Müdigkeit
• die Nervosität
• die Verzweiflung
• das Gefühl der Hoffnungslosigkeit
• die Schlafstörungen
• die Appetitlosigkeit
• verringerte Konzentrationsfähigkeit
• Denkstörungen ( Denkhemmungen)
• Bewegungsstörungen
Sehr wichtige Rolle bei der diagnostizierten Depression spielt die nächste Umgebung, die das beunruhigende Verhalten bemerkt und dem Kranken hilft, die psychiatrische Therapie zu unternehmen. Man soll den Kranken mit Unterstützung, Verständnis und Sicherheitsgefühl umgeben.
Änderungen des Alters:
1. Seh-, Hör-, Geschmack-, Geruchstörungen
2. Bewegungsschwierigkeiten
3. Knochenschwund
4. Erhöhung der Infektionsanfälligkeit
5. Senkung der intellektuellen Möglichkeiten
6. Angst vor Isolierung und Einsamkeit
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